19 Feb. Wenn Vertrauen plötzlich fehlt
Der Dezember ist wirtschaftlich ein Ausnahmezustand. Private Haushalte und Unternehmen treffen in wenigen Wochen mehr finanzielle Entscheidungen als sonst im ganzen Jahr: Abrechnungen, Investitionen, Jahresabschlüsse, Steuerfristen.
In meiner aktuellen Kolumne beschreibe ich, wie mich das Thema Geld im vergangenen Dezember unerwartet persönlich getroffen hat. Zwei unberechtigte Abbuchungen über insgesamt 2000 Dollar – bestätigt, verbucht, verschwunden. Was folgte, war keine Kulanzlösung, sondern der nüchterne Verweis auf Eigenverantwortung. Juristisch korrekt, aber ohne jedes Gespür für Kundenbeziehung.
Kurz darauf erlebte ich das Gegenteil: Eine Sicherheitsnachfrage bei einer Zahlung von 13 Franken. Kein grosser Betrag – aber ein klares Signal. Vertrauen entsteht nicht durch Imagekampagnen, sondern durch Aufmerksamkeit im Detail.
Und schliesslich die andere Perspektive: Ein gefundenes Portemonnaie mit 466 Euro und die Frage nach Integrität und Verantwortung.
Mein Fazit:
Geld ist mehr als eine Zahl auf dem Konto. Es ist Vertrauenssache. Und dieses Vertrauen muss jeden Tag neu verdient werden – von Institutionen ebenso wie von uns selbst.
Die vollständige Kolumne ist in foodaktuell 1 | 2026 erschienen